Abwassertest
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Abwassertest - Alles rund um die Abwasseranalytik

 

Kolorimetrische Bestimmung von gelösten Stoffen im Wasser
Kolorimetrie ist die direkteste aller chemischen Bestimmungsmethoden und auf optischer Basis bereits im Altertum  eingesetzt. Kein anderes Verfahren erlaubt die Bestimmung so vieler Inhaltsstoffe mit so geringem Aufwand. Die zu  bestimmende Substanz wird durch Zugabe spezifischer Reagenzien zu einer Farbe umgesetzt, die im Regelfall  nur in dieser Kombination gebildet wird. Deren Stärke entspricht der Konzentration, die auf diese Weise  halbquantitativ optisch oder vollquantitativ mit einem Photometer messbar wird.

Optische Kolorimetrie mit 1.1-Test
Keul-o-test Reaktor Bis in die 70er Jahre erforderte die genaue Zuordnung von Reaktionsfarben die Erstellung transparenter  Farbfenster für Komparatoren zu Kosten, die den allgemeinen Einsatz dieser vom Konzept sicheren und einfachen Methode einschränkten. Die Entwicklung von Aquaquant (Merck) durch Dr. Bodart (DBP 2548728) für vergleichbar präzise Messungen mit weit billigeren Farbkarten leitete 1976 ein neues Stadium ein, welches bald durch angelehnte Fremdprodukte seine Bestätigung fand. Um den Kostenvorteil des Konzepts noch einmal zu übertreffen sowie die Chemie durch unsere Fortschritte im Bereich der Reagenzienforschung der letzten drei Jahrzehnte zu aktualisieren, steht nunmehr mit 1.1-Test wieder eine Neuentwicklung zur Verfügung:
  • img/produktfotos/Test28.jpgBetriebskosten meist unter 10 Cents pro Bestimmung
  • Preiswerter Ersatz für bisherige Farbkarten-Tests und Stäbchen
  • Messbereiche entsprechend den Toleranzgrenzen im Wasser
  • Sortiment von 38 Tests einschließlich Kolorimetrie für Nitrat und Sulfat
  • Klappschachtel mit integrierter Skala und 6 Gefäßen in Steckplätzen
  • Überwiegend leicht dosierbare und haltbare Flüssigkonzentrate
  • Verwendung toxischer Komponenten eingeschränkt - zyanidfrei
  • Ideal für Chemie-Demonstrationen und Umweltprojekte im Unterricht
  • Ergiebigkeit und Sicherheit durch Halbmikro-Ansätze  von nur 1.1ml


Keul-o-test ReaktorGeräte zur photometrischen Messung
Zur Messung etablierter Farbreaktionen werden Photometer mit Filtern bevorzugt. Sie garantieren die Einhaltung der Wellenlängen, auch wenn diese nicht immer genau den Extinktionsmaxima der Methoden entsprechen. Spektralphotometer sind hingegen stufenlos einstellbar, jedoch bei vergleichbarer Leistung durch hohe Ansprüche an Mechanik und Optik wesentlich aufwendiger. Ein weiterer Vorteil von Filtern ist, dass diese direkt vor dem Detektor angebracht werden können, wodurch ein ungefilterter Lichtstrahl die Küvette durchläuft und so durch Fremdlicht kaum beeinflusst wird. Bei Spektralphotometern ist der bereits monochromatisierte Strahl weit schwächer, was eine dichte Abdeckung der Küvetten erfordert. Meilensteine der Entwicklung beider Gerätetypen waren Digitalanzeigen ab 1970, Nullabgleich und Faktoreingabe per Tastatur durch den Mikroprozessor vor 1980 sowie alphanumerische Anzeigen und Speicherung von Kalibrierungen in den Jahren vor 1990, wobei letztere auch nicht-linear sein konnten. Mit dem Eintritt der Marktsättigung von Digitalgeräten ist festzustellen, dass Neukonstruktionen bevorzugt zur Verkaufsförderung eigener Reagenziensatz-Sortimente ausgelegt werden und sich der vorgesehene Gebrauch auf diese Programme beschränkt.


Einsatz vorhandener Filter- und Spektralphotometer
Es gibt kaum Apparaturen im Labor, die so langlebig sind wie die klassischen Tischphotometer zur Betriebsanalytik. Noch mit Metallteilen gefertigt, bieten diese eine Präzision, die in neueren, nach Maßstäben von Konsumware ausgelegten Konstruktionen nicht zu finden ist. Waren frühere Geräte einfach zu bedienen, so sind für letztere heute in der Regel umfangreiche Anleitungen erforderlich. Deren Studium und Sicherung als Erkenntnis ist oft so mühsam, dass dies den erhofften Gewinn durch Automatisierung zunichte macht.


3.2-Test als Reagenziensätze für alle Photometer
Ein Nachteil gängiger, gern als "System" angebotener Photometer-Reagenzien Kombinationen ist, dass der Anwender nach Kauf des Geräts an die passende Verbrauchsware gebunden wird. Auch deshalb, weil die Nutzung vorhandener Photometer jene Automatisierung, die die Kombination erbringen soll, nicht ermöglicht. Er wird somit angehalten, seine bisherige Ausrüstung stillzulegen, um eine neue zu erwerben. Mögen die betreffenden Geräte noch so innovativ sein, so sind die hierfür vorgesehenen Reagenzien noch oft auf dem Stand von 1980, als Dr. Bodart das Originalprogramm für das damals erste Tastatur-Photometer von Riele in Berlin entwickelte. Die Aufgabe von 3.2-Test bestand deshalb darin, die inzwischen vermehrfachten Kosten noch einmal auf den Stand von 1980 zurückzusetzen und gleichzeitig den Anwender an den Fortschritten der Chemie seit 1980 teilhaben zu lassen durch:

  • Neu entwickeltes Sortiment von Reagenziensätzen mit modernster Kolorimetrie in 43 Packungen
  • Fast ausschließlich als Tropfflaschen mit haltbaren Flüssigkonzentraten
  • Tropfflaschenkolorimetrie auch für schwierige Bestimmungen wie Sulfat und Nitrat
  • Toxische Komponenten minimiert - keine Zyanide - geringe Abfallmengen
  • Reduzierung der Betriebskosten auf etwa 40% von bisherigen Tests
  • Reduzierung auf 20% der Kosten von Pulverkissen und Tabletten sowie 3 - 5% von Küvettentests


img/produktfotos/3.jpgDie Anwendung ist einfach.
Eine voll ausgezogene Kolbenspritze von 3,2 ml Probe kommt in ein 16x100mm Glas, die Tropfen der Reagenzkonzentrate werden hintereinander zugegeben und die nach kurzer Standzeit entwickelte Farbe im Photometer gemessen. Der Ansatz enthält genau jene Komponenten, die in vergleichbaren Labormethoden vorhanden sind mit dem Unterschied einer 30-fachen Miniaturisierung. Dies spart Kosten und erzeugt wenig Abfall. Krüppelreaktionen durch das Fehlen essentieller Flüssigkomponenten, zu denen bereits einfache Mineralsäuren- und Laugen gehören, sind ausgeschlossen.

Ion-Cromatometer

  • img/produktfotos/analyse-preiswert.jpgDie Investition in ein methodenprogrammiertes Photometer zwingt den Besitzer zu einer Bezugsquellenbindung von der er als Gegenleistung eine Chemie auf hohem Niveau bei niedrigen Folgekosten verlangen kann. Mangelhafte Optimierung hinsichtlich Kosten, Leistung oder Anwenderfreundlichkeit bedeuten die unmittelbare Minderung der eigenen Effizienz. Mit dem Ion-Cromatometer erhält er ein in Deutschland unter Nutzung internationaler Expertise gefertigtes Gerät, welches sich in Gegenwert, solider Verarbeitung sowie dem langfristigem Betrieb durch perfektionierten Service auszeichnet.  Als Grundvoraussetzung wurde sichergestellt, daß die Möglichkeit von Messungen mit Selbstansätzen und Standardverfahren ohne Einschränkung erhalten bleibt. Der erfahrene Analytiker hat somit die Wahl eigene Methoden weiterzuverwenden, um die lagerstabilen Fertigtests nur bei jenen Parametern einzusetzen, mit deren Bestimmung er nicht vertraut ist oder sich ein eigener Ansatz nicht lohnt.  Der Anwender ohne eigenes Labor oder Spezialkenntnisse erreicht durch den Einsatz der einprogrammierten, in Deutschland entwickelten und hergestellten Tests hingegen eine Effektivität, die ihn durch die dahinterstehende, mehr als vierzigjährige Erfahrung über das bisherige Niveau hinaushebt


Neben der Funktion als Universalphotometer sind alle 3.2-Tests mit einer eng an den Extinktionsverlauf gebundenen Polynom-Programmierung bis zu hohen Konzentrationen gespeichert. Das bisher lästige Verdünnen durch zu geringe Messbereiche entfällt vielfach. Weitere Eichungen betreffen gängige Kläranlagen-Küvettentests externer Anbieter ab 436nm. Bestechend ist die bis ins letzte durchdachte, überaus einfache Bedienung, die u.a. dank Volltastatur hinsichtlich Anwenderfreundlichkeit ihresgleichen sucht. Der Innenaufbau des Geräts mit Präzisionsteilen aus Metall und weltweit servicegerechter Elektronik garantiert eine optimale Wertbeständigkeit.



Kommunaler Kostenfaktor: Kläranlagen-Analytik
Aufgabe des Kläranlagenlabors ist es, die Effizienz der Umsetzung durch Analyse des Wassers auf eine Anzahl von Indikationsparametern zu überwachen. Zu messen sind die verunreinigten Proben des Einlaufs sowie das aufbereitete Wasser des Ablaufs. Aussagekräftig sind Chemischer Sauerstoffbedarf CSB, Gesamt-Phosphor und -Stickstoff, sowie dessen Auftrittsform als Ammonium, Nitrit und Nitrat. Chlorid und gelegentlich Eisen kommen hinzu. Für CSB wie Gesamt- und Nitratstickstoff sind Methoden in einem Medium von konzentrierter Schwefelsäure vorgeschrieben, so dass 3.2-Tests nicht geeignet sind. Hierfür bieten mehrere Hersteller vorgefüllte Rundküvetten, für den Einmalgebrauch an, vorzugsweise in der internationalen Standardgröße von 16x100mm (innen:14mmØ). Von Nachteil sind die hohen Kosten pro Bestimmung, die EUR 2.- bis 3.- betragen. Eine Ursache ist die momentan praktizierte Einmalverwendung der Gläser und Kappen, eine zweite die in Deutschland vorgeschriebene Rücknahme durch den Hersteller, der ein Gemisch von Glassplittern und Schwefelsäure mit Chromat und Quecksilber entsorgen muss.

Einsparung durch wieder verwendbare Reagenzküvetten
img/produktfotos/CSB-15000A.jpg Während in anderen Bereichen der Kolorimetrie intakte Glasküvetten bis zur optischen Abnutzung eingesetzt werden, kann die einmalige Verwendung außerhalb der klinischen Chemie nur als Verschwendung gelten. Dies um so mehr, als es sich um hochwertige Gläser der 1.hydrolytischen Klasse und Kappen mit PTFE-Einlage handelt, die durch den erstmaligen Einsatz von potentiell sauerstoffzehrenden Resten völlig befreit sind. Dies gilt auch für die Dichteprüfung der Kappen. Voraussetzung ist in allen Fällen die

img/produktfotos/3-Schachteln.jpgWiederbefüllung durch Dr. Bodart mit Reagenzien der gleichen Methode. Die mehrfache Nutzung ermöglicht den Einsatz einer besseren Umverpackung als bisher. Waren Styropor- und Karton-Schachteln immer ein Kompromiss zwischen Kosten und Zusammenhalt, so sind die jetzigen Hartboxen auslaufsicher und jeder Beanspruchung gewachsen. Hinzu kommt ein abwaschbarer Polyester-Einsatz der gleichzeitig als Reagenzglasgestell dient. Kompatible Reagenzküvetten sind für alle Kalibrierungen der Geräte von Merck, WTW, Macherey-Nagel und Hach verfügbar, auf Anfrage auch für Photometer von Dr.Lange. Diese führen zu:

Einsparungen von 35 bis 40%

Warenbezug und Kontakt
Als eine auf Forschung und Entwicklung ausgerichtete Manufaktur bietet Dr. Bodart eine Systemkompetenz, die in anderen Aufstellungen schwer zu finden ist. Sie versetzt uns in die Lage Dr. Bodart-Produkte mit maßgeblichem Kostenvorteil anzubieten. Die in den Listen genannten Preise sind Endverbraucherpreise ohne Mehrwertsteuer. Bestellungen können sofort in unserem Shop aufgegeben werden. Wo dies nicht möglich ist, bitten wir uns direkt zu kontaktieren. Für Informationen stehen wir jederzeit von 07.30 bis 16.00Uhr bereit. Dies gilt auch für Fragen der kolorimetrischen Analytik allgemein, die auf der Basis 40-jährigen Erfahrung gern beantwortet wird.

Dr. Bodart Analysensysteme ist als Erzeuger und Verantwortlicher für den Versand und die Entsorgung aller Dr. Bodart-Produkte zuständig. Die Günter Keul GmbH tritt hierbei nur Vermittler auf.


Günter Keul GmbH
Von-Langen-Weg 10
48565 Steinfurt
Tel.:02551/2098
Fax.:02551/80883
e-mail: info@abwassertest.de

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